Sehbehindert - was nun?

Tipps für Menschen mit Augenerkrankungen

(mpt-14/51320). Wenn ständig ein Schleier vor den Augen zu liegen scheint, beim Lesen die Buchstaben nicht mehr zu erkennen sind oder gar ganze Bereiche des Gesichtsfeldes ausfallen, ist das ein Alarmsignal. Stellt dann der aufgesuchte Augenarzt die Diagnose "Sehbehinderung", bricht oft erst einmal die Welt für die Betroffenen zusammen. Denn wir sind es gewohnt, uns im Alltag jederzeit auf unsere Augen zu verlassen und den größten Teil aller Informationen über sie aufzunehmen.

Wissen gibt Sicherheit

Um besser mit aufkommenden Ängsten und Unsicherheiten fertig zu werden, brauchen die Betroffenen vor allem Informationen. Wissen zu Art und Verlauf der Augenerkrankung, zu Behandlungsmöglichkeiten und geeigneten Hilfsmitteln gibt Sicherheit zurück und zeigt Perspektiven auf. Im Internet gibt es daher ein Info- und Kontaktportal (sehbehindertenspezialist.de) für Menschen mit Sehbehinderung, das von Schweizer Optik initiiert wurde. Hier finden sich leicht verständliche und auch mit eingeschränktem Sehvermögen zugängliche Informationen über die häufigsten Augenerkrankungen - wie etwa die Altersbedingte Makuladegeneration, den Grauen und Grünen Star, die Diabetische Retinopathie und die Retinopathia Pigmentosa. In Wort und Bild werden die wichtigsten Symptome und Therapien laiengerecht erklärt sowie Tipps zu speziellen Sehhilfen gegeben.

 

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Kontakt zu Spezialisten

Wer weitere Fragen zu seiner Krankheit hat, kann sie außerdem dort stellen und erhält kompetente Antworten von Experten. Außerdem vermittelt eine Suchfunktion die Adressen von wohnortnahen LowVision-Augenoptikern. Diese sind durch eine Zusatzausbildung besonders qualifiziert für die Beratung und Versorgung von Menschen, für die eine normale Brille nicht mehr genügt, und bieten ein breites Angebot an Hilfsmitteln von der Leselupe über Spezialbrillengläser und -leuchten bis hin zu elektronischen Sehhilfen nach dem neuesten Stand der Technik. So kann jeder Patient die für ihn optimale Lösung finden, um Sehvermögen und Lebensqualität so weit wie möglich zu erhalten.

Quelle: djd deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG,
Gesundheitsthemen